Die Asiatische Tigermücke breitet sich zunehmend in Baden-Württemberg aus – insbesondere entlang des Oberrheins und in der Bodenseeregion. Was lange als punktuelles Problem galt, entwickelt sich immer mehr zu einer flächendeckenden Herausforderung für Städte und Gemeinden.
Das zeigt sich auch ganz konkret in der Praxis:
Immer mehr Kommunen wenden sich aktuell direkt an uns, um geeignete Maßnahmen zur Eindämmung der Tigermücke umzusetzen.
Gleichzeitig wird deutlich: Wer jetzt nicht vorbereitet ist, riskiert Engpässe bereits für diese Saison kann es knapp werden. Daher: Bedarfe ermitteln, Kooperationen mit anderen Kommunen und Vereinen prüfen, Fördermöglichkeiten klären (z.B. LEADER).
Warum die Bekämpfung in den Haushalten entscheidet
Ein Großteil der Tigermücken entsteht nicht in der freien Landschaft, sondern direkt im Wohnumfeld – vor allem in kleinen Wasseransammlungen wie Regentonnen, Eimern oder Untersetzern.
Genau hier liegt einer der wirksamsten Ansatzpunkte:
Die konsequente Vermeidung von Brutstätten in privaten Haushalten.
Eine einfache und zugleich sehr effektive Lösung sind speziell entwickelte Netzabdeckungen für Regentonnen. Diese:
- verhindern zuverlässig die Eiablage der Tigermücke
- sind langlebig und witterungsbeständig
- lassen sich ohne großen Aufwand im Alltag einsetzen
In Zusammenarbeit mit der KABS wurden solche Netze gezielt für die Anforderungen der kommunalen Tigermückenbekämpfung entwickelt und bereits erfolgreich in ersten Regionen eingesetzt.
Steigende Nachfrage trifft auf begrenzte Verfügbarkeit
Mit wachsender Sensibilisierung steigt auch die Nachfrage nach konkreten Lösungen deutlich an.
Aktuell beobachten wir:
- zunehmende Direktanfragen von Kommunen
- steigenden Bedarf an größeren Stückzahlen
- kurzfristige Umsetzungswünsche noch vor der nächsten Saison
Dem gegenüber stehen jedoch aktuell begrenzte Lagerbestände und notwendige Produktionsvorläufe.
Für Kommunen bedeutet das ganz konkret:
Eine frühzeitige Planung ist entscheidend, um rechtzeitig handlungsfähig zu sein.
Unsere Empfehlung: Koordiniert und strategisch vorgehen
Um die Herausforderung effektiv zu bewältigen, empfehlen wir Kommunen in Baden-Württemberg ein koordiniertes Vorgehen:
1. Zusammenarbeit zwischen Kommunen stärken
Ein Zusammenschluss mehrerer Gemeinden bietet klare Vorteile:
- bessere Verfügbarkeit durch größere Bestellmengen – wir müssen Mindestbestellmengen in großen Stückzahlen fertigen lassen!
- effizientere Verteilung innerhalb der Region
- abgestimmte Kommunikation gegenüber der Bevölkerung
Gerade bei einem Thema wie der Tigermücke, die keine Gemeindegrenzen kennt, ist ein gemeinsames Vorgehen besonders wirkungsvoll.
2. Fördermöglichkeiten über LEADER prüfen
Die Ausstattung von Haushalten mit Netzabdeckungen kann eventuell im Rahmen von LEADER-Projekten gefördert werden.
Das ermöglicht:
- eine finanzierbare Umsetzung auch bei größeren Stückzahlen
- eine strukturierte Organisation auf regionaler Ebene
- eine nachhaltige Präventionsstrategie
3. Kooperation mit der KABS nutzen
In Regionen innerhalb des KABS-Einzugsgebiets empfiehlt sich eine enge Abstimmung mit der KABS.
Bestehende Bekämpfungsmaßnahmen können so sinnvoll ergänzt werden, und es entstehen Synergien zwischen kommunalen Initiativen und bereits etablierten Strukturen.
Fazit: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zu handeln
Die Tigermücke wird in Baden-Württemberg auch in Zukunft ein Thema bleiben.
Die gute Nachricht: Es gibt wirksame, pragmatische Lösungen.
Entscheidend ist jedoch der Zeitpunkt.
Kommunen, die jetzt:
- vorausschauend planen
- sich regional abstimmen
- Fördermöglichkeiten nutzen
können ihre Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig schützen und die Ausbreitung deutlich eindämmen.
Die steigende Nachfrage zeigt:
Viele Städte und Gemeinden haben den Handlungsbedarf bereits erkannt.
Jetzt gilt es, die nächsten Schritte koordiniert umzusetzen.
Abdeckung für Regentonnen
Entwickelt nach den klar definierten Anforderungen der KABS e.V. (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.), dient diese Netzabdeckung der effektiven Eindämmung der Tigermücke. Die Befestigung erfolgt einfach und sicher per Kordelzug an der Regentonne.






